SPD Harpstedt ehrt Jubilare

Ein ganzes Dutzend der Mitglieder der SPD in der Samtgemeinde wurde am Wochenende im Hotel zur Wasserburg für 50, 40, 25 und zehn Jahre Treue geehrt. Dem jungen Vorsitzenden Daniels Helms war es gelungen, die Weser-Ems-Vorsitzende und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Hanne Modder aus Bunde (Ostfriesland) dazu einzuladen. Modder verband mit der Übergabe der Ehrenurkunden Lob und Dank und machte gleichzeitig allen Mitgliedern Mut: „Bleibt ruhig, ich bin überzeugt, dass Deutschland nicht ohne Sozialdemokraten auskommen wird.“

Geehrt wurde für 50 Jahre Manfred Meyer aus Hölingen, der schon 1968 in Bremen eintrat. Er war in den 90er Jahren im Vorstand, im Samtgemeinderat und im Rat der Gemeinde Winkelsett sogar stellvertretender Bürgermeister des Liberalen Gerd Heile. Helms bezeichnete ihn als „Vorposten der SPD im Süden der Samtgemeinde“.

40 Jahre ist Christian Stenz, Kirchseelte, seit 1976, und war von 2001 bis 2011 im Gemeinderat Kirchseelte.

Ebenfalls 40 Jahre ist Wilhelm Duveneck aus Beckeln dabei.Er hat zwar nie kandidiert, aber immer fleißig in Beckeln die SPD-Wahlwerbung  verteilt.

Der 90-jährige Willi Laue, der schon 1968 eintrat, lebt im Hildegardstift in Annen, und soll dort geehrt werden.

25 Jahre dabei sind Harald Bruns, Groß Ippener und Peter Reimelt, Hölingen, waren aber verhindert. Ebenso  verhindert waren die „Zehnjährigen“ Markus Würdemann, Harpstedt und Reinhard Wixforth, Kirchseelte.

Eine Ehrenurkunde für zehn Jahre Treue erhielten: Jan Finke, Walter Helms, Saskia Kamp, Klaus Stark und Hermann Schnakenberg.

Zu den ersten Gratulanten gehörte der stellvertretende Unterbezirksvorsitzeide Matthias Kluck, Wildeshausen, der das Leben in der Partei mit einem Riesenrad verglich:“ Mal bist du oben – mal unten“. Er sprach die Hoffnung aus, dass das Rad bald wieder nach oben geht.

Hanne Modder war mit der Partei auf Bundesebene nicht zufrieden., in Niedersachsen liefe es aber gut. Sie lobte dabei die zuverlässige Zusammenarbeit mit dem hiesigen Landtagsabgeordneten Axel Brammer.

Modder zählte viele positive Beschlüsse auf und verband es mit der Arbeit der SPD- Minister: Kultusminister  Hendrick Tonne kämpfe für eine gute Versorgung mit Lehrkräften. Sozialministerin Carola Reimann streite für die ärztliche Versorgung auf dem Lande und für bessere Pflege. Modder kritisierte, was Pflegekräften zugemutet wird, aber die Gesellschaft nicht mehr Geld zur Verfügung  stelle.

Besonders Stolz ist Modder auf die beiden Landesminister aus Weser-Ems: Innenminister Boris Pistorius, der auch in Berlin deutlich seine Meinung sage. Ebenso wie Umweltminister Olaf Lies, dessen gute Arbeit durch das aktuelle attraktive Angebot zum Wechsel in die Energiewirtschaft besonders deutlich wird. Modder wünscht sich, dass Lies in Niedersachsen bleibt: „Warten wir seine Entscheidung am Montag ab“.

Zu den Vorschlägen, dass Ministerpräsident Stephan Weil aus anderen Bundesländer für den Vorsitz der Bundes-SPD vorgeschlagen wird , zeige seine Beliebtheit. Modder hofft jedoch, dass Weil als „Fels in der Brandung“ in Niedersachsen bleibt. Dass Lies und Weil in Niedersachsen bleiben, wünschen auch die Harpstedter Sozialdemokraten.