Tierwohl und Trinkwasserqualität im Fokus

Bei einer von Ronald Holtz moderierten Podiumsdiskussion, am 20.August im Wardenburger Hof, ging es um brennende Themen, wie Tierwohl und Nitratbelastung. Souverän leitete Ronald Holtz, der Menschen auch bei schwierigen Themen zusammenbringt, durch die Veranstaltung. Mit auf dem Podium waren die Gäste Susanne Mittag (MdB) und Tierschutzbeauftragte des Bundestages, Hajo Suhr und Dietz Wiechers aus dem Vorstand des Kreislandvolkverbandes (Bild von links: Hajo Suhr, Susanne Mittag, Ronald Holtz Dietz Wiechers). Informationen und Sachargumente wurden fair ausgetauscht und Fragen aus dem interessierten Publikum waren willkommen.

Klar ist, dass sich in Deutschland jeder an das Tierschutzgesetz halten muss. Damit ist für heimisches Fleisch ein Mindeststandard gesichert. In Zukunft soll der Verbraucher selber entscheiden können, wie sehr ihm das Tierwohl und die Qualität der Produkte am Herzen liegen. Dafür bietet das staatliche Tierwohllabel zukünftig die notwendige Orientierungshilfe. Dies gilt auch für Produkte, bei denen Teilerzeugnisse aus Tierhaltung verarbeitet werden. Die Gäste von Seiten der Landwirtschaft forderten die Politik auf, für Übergangsfristen und Verlässlichkeit zu sorgen, um den Bestand an heimischen Betreiben zu sichern.

Nitrate gelangen nicht nur durch Gülle in das Grund- und Trinkwasser, darüber war man sich schnell einig. Eine Flächendeckende Auswertung der Grundwassermessstellen in Niedersachsen, lässt in sieben „roten Gebieten“ den Schluss zu, dass das Trinkwasser gefährdet ist. Hier gilt es jetzt zu handeln, indem etwa die Sperrzeiten verlängert oder die Abstände in Bezug auf Gewässerradstreifen vergrößert werden. Ein Appel der Vertreter des Kreislandvolkverbandes ging hierzu auch an die Kommunalpolitik: „Wir müssen über weitere Lagerkapazitäten für Gülle nachdenken, um den Einsatz dieses Düngemittels in der richtigen Zeit vornehmen zu können.“ Darüber hinaus wurde vom technischen Fortschritt auf dem Gebiet der Gülleverarbeitung/-veredelung berichtet. Auch werden moderne Techniken mit Bundesmitteln gefördert, die u.a. durch Satellitensteuerung eine zielgenaue Düngung ermöglichen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, regte Mittag an, sich schon jetzt Gedanken über ein angepasstes Wassermanagement zu machen, sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Politik.

Am Ende wurde von allen Seiten bestätigt, dass es richtig und wichtig sei, sich direkt auszutauschen. Somit wird es sicherlich zu einer Fortsetzung dieses Formats kommen, zu vielen verschiedenen Themen, versprach Ronald Holtz und bedankte sich mit Holtz-Honig bei seinen Gästen.

Informationen und Sachargumente wurden fair ausgetauscht und Fragen aus dem interessierten Publikum waren willkommen.

Klar ist, dass sich in Deutschland jeder an das Tierschutzgesetz halten muss. Damit ist für heimisches Fleisch ein Mindeststandard gesichert. In Zukunft soll der Verbraucher selber entscheiden können, wie sehr ihm das Tierwohl und die Qualität der Produkte am Herzen liegen. Dafür bietet das staatliche Tierwohllabel zukünftig die notwendige Orientierungshilfe. Dies gilt auch für Produkte, bei denen Teilerzeugnisse aus Tierhaltung verarbeitet werden. Die Gäste von Seiten der Landwirtschaft forderten die Politik auf, für Übergangsfristen und Verlässlichkeit zu sorgen, um den Bestand an heimischen Betreiben zu sichern.

Nitrate gelangen nicht nur durch Gülle in das Grund- und Trinkwasser, darüber war man sich schnell einig. Eine Flächendeckende Auswertung der Grundwassermessstellen in Niedersachsen, lässt in sieben „roten Gebieten“ den Schluss zu, dass das Trinkwasser gefährdet ist. Hier gilt es jetzt zu handeln, indem etwa die Sperrzeiten verlängert oder die Abstände in Bezug auf Gewässerradstreifen vergrößert werden. Ein Appel der Vertreter des Kreislandvolkverbandes ging hierzu auch an die Kommunalpolitik: „Wir müssen über weitere Lagerkapazitäten für Gülle nachdenken, um den Einsatz dieses Düngemittels in der richtigen Zeit vornehmen zu können.“ Darüber hinaus wurde vom technischen Fortschritt auf dem Gebiet der Gülleverarbeitung/-veredelung berichtet. Auch werden moderne Techniken mit Bundesmitteln gefördert, die u.a. durch Satellitensteuerung eine zielgenaue Düngung ermöglichen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, regte Mittag an, sich schon jetzt Gedanken über ein angepasstes Wassermanagement zu machen, sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Politik.

Am Ende wurde von allen Seiten bestätigt, dass es richtig und wichtig sei, sich direkt auszutauschen. Somit wird es sicherlich zu einer Fortsetzung dieses Formats kommen, zu vielen verschiedenen Themen, versprach Ronald Holtz und bedankte sich mit Holtz-Honig bei seinen Gästen.

Susanne Mittag schon im Bundestagswahlkampf in Wardenburg (Oberlethe) für das Tierwohl unterwegs