Dötlinger Sozialdemokraten fordern Strategie für Pflege und Wohnen im Alter

Auf dem Foto von links nach rechts (stehende Personen): Thore Güldner, Ute Ziemann, Rudi Zingler, Insa Huck und Ralf Metzing

Die Dötlinger SPD-Fraktion fordert eine „Strategie: Pflege und Wohnen im Alter“ für die Gemeinde. Dies hat sie in einem Antrag an Bürgermeister Ralf Spille deutlich gemacht. Dabei fordert sie Gespräche des Bürgermeisters und weiteren Vertretern der Gemeinde mit verschiedenen regionalen Trägern von bestehenden Pflege- und Altenheimen mit dem Ziel eine Wohneinrichtung für ältere Menschen zur Betreuung und Pflege in der Gemeinde Dötlingen zu errichten.

„Trotz konkreter Planungen und vorhandener politischer Mehrheiten scheiterten im Jahr 2013 die Pläne für ein Seniorenzentrum in der Gemeinde Dötlingen. Die Gründe hierfür lagen vor allem an der geplanten Bauweise und der fehlenden Transparenz im Verfahren zur Schaffung eines Seniorenzentrums“, erinnert Fraktionsvorsitzender Rudi Zingler. Er stellt weiter fest, dass trotz der weiteren Bemühungen im Nachgang bisher keine adäquate Lösung für die Dötlingerinnen und Dötlinger gefunden wurde.

„Für uns bedeutet würdevolles Leben im Alter, dass es wohnortnah und bezahlbar stattfinden kann. Bisher müssen Senioren und zu Pflegende in der Regel die Gemeinde verlassen und sich nach Plätzen in den Nachbarkommunen umschauen. Daran wollen wir was ändern“ berichtet die stv. Bürgermeisterin Ute Ziemann.  Die Sozialdemokraten fordern deshalb eine Grundsatzentscheidung zur ideellen und materiellen Unterstützung eines Trägers für die Errichtung einer Wohn- und Pflegeeinrichtung für ältere Menschen. Diese Unterstützung solle bspw. durch die Verfügungstellung eines geeigneten Grundstückes erfolgen. Hierbei weist die Fraktion auf den bisher unbeplanten Teil des „Prechtgrundstückes“ hin.

„Wichtig ist, dass wir in dem Verfahren hin zu einer „Strategie: Pflege und Wohnen im Alter“ die Bürgerinnen und Bürger, Vereine und weitere Institutionen von Anfang an mitnehmen müssen. Wünsche und Sorgen müssen beachtet werden. Nur wenn wir miteinander sprechen, können gute Lösungen im Sinne aller entstehen“, macht der Aschenstedter Ratsherr Thore Güldner deutlich.