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SPD-Senioren fordern: Verbesserungen im Pflegebereich und 100prozentige Rückzahlung von EWE.
60plus weist auf Fehler von Schwarz-Gelb hin und kritisiert Vize der Bundes-CDU-Senioren-Union
Landkreis. Der Kreisvorstand der SPD-Senioren sah am Freitag das Ergebnis der durchgeführten Pflegekonferenz mit Landtagsabgeordneten und Pflegeheimbetreibern als Bestätigung der bisherigen Bemühungen von 60plus und gleichzeitig als Auftrag weiterhin auf Fehlentwicklungen hinzuweisen und auf Verbesserung zu drängen.
Dazu sollen Anträgen an den Kreisparteitag am 21. Mai und den Bezirksparteitag am 25. Juni in Delmenhorst, sowie an SPD-Bundes- und Landtagsfraktion gestellt werden. Da in Niedersachsen nachweislich jährlich 500 Nachwuchskräften für den Pflegeberuf zu wenig ausgebildet werden, fordert 60plus von der Landesregierung sofortige Maßnahmen. „Gute Absichtserklärungen des Gesundheitsministers in Berlin helfen da nicht, es muss gehandelt werden. Die Pressemeldungen der letzten Wochen sind deutlich genug“, mahnte Kreisvorsitzender Hermann Bokelmann.
Dem für den Bereich Seniorenpolitik erstellte Entwurf zum Kreiswahlprogramm wurde zugestimmt.
Zum Tag der Älteren Generation am 5. April wird 60plus am Marktplatz in Wildeshausen mit einer Aktion „Da darf kein Gras drüber wachsen“ auf die negativen Beschlüsse der Schwarz-Gelben Regierung zur Gesundheitspolitik hinweisen.
Dass der Vize der CDU-Bundes-Senioren gegen Kitas in Wohngebieten ist, verurteilten die SPD-Senioren mit: „Es wäre schlimm für ein Volk, wenn es keine Kinder mehr lachen hört.“
Volle Unterstützung erhielt Kreistagsvorsitzender Helmut Hinrichs für die Mitteilung, dass die SPD-Kreistagsfraktion die volle Rückzahlung an EWE-Kunden fordert. Mitglieder von 60plus bekundeten, dass sie bereits Klage beim Amtsgericht Wildeshausen einreichten. Hermann Bokelmann erklärte: „Obwohl mir bekannt ist, dass der Versorger in Bassum höhere Preise hat, teile ich die einmütige Meinung der SPD-Senioren, dass zur Befriedung der Kunden und gegen weiteren Vertrauens- und Image-Verlust endlich die volle Rückzahlung erfolgen muss.“
Nachdenken sollten die Gemeinde über geäußerte Kritik am Winterdienst auf den Siedlungsstraßen. Schlecht geräumte Straßenübergänge hätten vielfach die Mobilität der Senioren eingeschränkt.
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