Kreiskonferenz 2012 der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus Oldenburg-Land

 

Bezirksvorsitzende Johanne Modder stimmte auf die Landtagswahl ein.
Kreisvorstand wurde einstimmig bestätigt

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus hielt im „Oldenburger Hof“ Rückblick auf die Arbeit der beiden letzten Jahre. 30 Aktionen und Veranstaltungen hatte Vorsitzender Hermann Bokelmann aufgelistet.

Lob und Anerkennung bekamen die SPD-Senioren dafür von der Bezirksvorsitzenden Johanne Modder, die optimistisch auf die Landtagswahl am 20. Januar einstimmte:

„Ich spüre in der Partei und bei den Bürgern eine andere Stimmung als 2003 und 2008. Wir sind regierungsfähig. Auch Wirtschaftskreise fragen schon präzise nach unseren Zielen.“

Kämpferisch benannte die parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion die Schwerpunkte für den Wahlkampf: Wirtschaft und Arbeit: „Die Wirtschaft soll profitieren, die Arbeitnehmer aber auch. Wer täglich arbeitet, muss davon leben können.“

Bildungsbereich: In Krippen, Kitas und Ganztagsschulen alle Kinder „mitnehmen“. Nicht weniger Lehrer, sondern kleinere Klassen. Die Studiengebühren abschaffen.

Den demografischen Wandel (weniger Kinder – mehr Ältere) habe die schwarz-gelbe Landesregierung verpennt. Gemeinsam müsste mit den Kommunen Antworten gefunden werden.

Im Pflegebereich, ein Schwerpunkt von 60plus, müssten die Rahmenbedingungen geändert werden: „Unsere Anträge wurden im Landtag immer abgelehnt.“

Die Energiewende drohe vor die Wand zu laufen: „Da rächt sich die Abschaffung der Bezirksregierungen. Als Bündelungsbehörde würde die beim Netzausbau ganz anders mit den „Stromriesen“ verhandeln,“ kritisierte die Ostfriesin.

Bild vom Vorstandstisch

Am Vorstandstisch (v.links) Manfred Beier (von 1970 bis 1997 Vorsitzender des Unterbezirks), Hans Sperveslage, Axel Brammer (Unterbezirksvorsitzender und MdL), Hanne Modder (Vorsitzende des SPD-Bezirks Weser-Ems und MdL), Hermann Bokelmann (Vorsitzender der AG 60plus), Detlef Sonnenberg (Vorsitzender der SPD-Kreistagsfaktion)

Bokelmann erinnerte daran, dass die SPD nach der Bundestagswahl 2009 bereits abgeschrieben wurde: „Inzwischen führten einstige Höhenflüge anderer Parteien sogar zu Abstürzen. Wir haben konstant weiter gearbeitet und werden auch in Zukunft auf Fehlentwicklungen hinweisen.“

Er nannte Strompreise und Praxisgebühr. Der EU-Vorschlag: Altautos öfter zum TÜV und die Pkw-Maut belasteten besonders den ländlichen Raum.

Zur Wahl warnte er vor Zersplitterung der Stimmen: „Wer den Wechsel will, muss rot-grün wählen. Nur Axel Brammer hat die Chance, Ansgar Focke das Direktmandat abzunehmen.“

Bei der Vorstandswahl gab es keine Überraschungen. Hermann Bokelmann, seit 14 Jahren Vorsitzender, wurde einstimmig bestätigt. Wiedergewählt wurden die Vorstandsmitglieder: Harri Brendler, Dötlingen, Rudolf Drieling Wildeshausen, Ulrich Klann, Großenkneten, Bernd Marien und Dagmar Schumacher, Hatten, Eckhard Schmidt und Hans Sperveslage Hude, Wilhelm Schünemann, Ganderkesee. Neu im Vorstand sind: Ingrid Klein, Harpstedt, Manfred Hohaus, Wardenburg, und Helmut Hinrichs, Hatten.
Als Delegierte und Ersatzdelegierte für die Bezirkskonferenz wurden gewählt: Ulla Ruhm, Dagmar Schumacher, Anne Strudthoff, Helmut Hinrichs, Eckhard Schmidt und Wilhelm Schünemann.

Blick in den Saal

Auch Bundestagsabgeordneter Holger Ortel (3. von rechts) war unter den 40 Mitgliedern der AG 60plus.

2 Klicks für mehr Datenschutz!

Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert.

 
    Demografischer Wandel     Gesundheit     Niedersachsen     Parteileben     Steuern und Finanzen
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.

 

« zurück zur Übersicht
 
« vorhergehende Meldung » nächste Meldung