Sozialdemokraten im Landkreis demonstrierten Einigkeit bei Aufstellung der Kreistagslisten

 

60 Delegierte nahmen am Sonnabend, 9. April, im „Hannoverschen Hof“ in Wildeshausen die Einreihung der 17 Frauen und 32 Männer vor, die bei der SPD in vier Wahlbereichen am 11. September für den Kreistag kandidieren.

Erfahrene Kräfte leiteten die Konferenz nach dem Kommunalwahlgesetz: Helmut Hinrichs, Hatten, Reiner Lange, Ganderkesee und Schriftführerin Hannelore Hunter-Roßmann, Wildeshausen.

 

Die abwechselnde Platzierung der Gemeinden hatte Axel Brammer mit den acht Ortsvereinen gut abgestimmt, sodass es um die Listenplätze keine Rangelei gab, sondern die SPD Einigkeit demonstrierte.

Axel Brammer betonte, dass alle Vorgaben des SPD-Bezirks Weser-Ems eingehalten wurden, insbesondere die abwechselnde Platzierung der Frauen auf den Listen: „Wir sind noch besser, erstmals nehmen in allen vier Wahlbereichen Frauen den ersten Platz ein. Auch Jusos unter 30 kandidieren auf allen Listen.“

So ist die Einreihung:

Wahlbereich 1 – Ganderkesee: Christel Zießler, Bernd Bischof, Lara Molde, Werner Brakmann, Erika Schröter, Rolf Oetken, Gustav Förster und Stephan Bosak (alle Ganderkesee).

Wahlbereich 2 – Dötlingen, Harpstedt, Wildeshausen: Hannelore Hunter-Roßmann, Wildeshausen (Wi), Thore Güldner, Dötlingen, Sakia Kamp, Harpstedt (Ha), Franz Duin (Wi), Klaus Budzin (Ha), Vera Debicki (Wi), Heinz-Jürgen Greszik (Ha), Woldemar Schilberg (Wi), Hermann Schnakenberg (Ha), Walter Panschar (Wi), Klaus Stark (Ha), Hartmut Frerichs (Wi).

Wahlbereich 3 – Hatten, Hude: Anke Paradies, Hude (Hu), Axel Brammer, Hatten (Ha), Heike Burghardt (Ha), Nico Rettcher (Hu), Uta Wilms (Ha), Ulrike Janz-Jansen (Hu), Oliver Toth (Ha), Björn Schiller-Hötzelt (Hu), Katja Radvan (Ha), Bernd Stolle (Hu), Gerrit Edelmann (Ha), Luciano Lessmann (Hu), Stefan Lustig (Ha), Magnus Kapels (Hu), Hajo Töllner (Ha).

Wahlbereich 4 – Großenkneten, Wardenburg: Andrea Oefler, Großenkneten (Gr.) Detlef Sonnenberg, Wardenburg (Wa), Kerstin Schnitger-Jebing (Gr), Werner Wulf (Wa), Heike Frommhold (Gr), Ada Heptner (Wa), Dirk Faß (Gr), Andreas Klarmann (Wa), Hartmut Giese (Gr), Heidi Krüder (Wa), Elke Free (Gr), Ronald Holtz (Wa), Dieter Kreye (Gr) Ralf Dierks (Wa).

Kreistags-SpitzenkandidatenFoto: Hermann Bokelmann

(von links) Kreistagsvorsitzender und Versammlungsleiter Helmut Hinrichs, der nicht wieder kandidiert. Dann die Spitzenkandidatinnen und Kandidaten aus den acht Gemeinden:
Anke Paradies (Hude), Saskia Kamp (Harpstedt), Franz Duin (Wildeshausen), Axel Brammer (Hatten), Hannelore Hunter-Roßmann (Wildeshausen), Thore Güldner (Dötlingen) 21 Jahre alt, Christel Zießler
(Ganderkesee) Stellv. Landrätin, Andreas Oefler (Großenkneten). Auf dem Foto fehlt Fraktionsvorsitzender Detlef Sonnenberg (Wardenburg).

Axel Brammer und Helmut Hinrichs erinnerten daran, dass Sozialdemokraten seit der ersten Nachkriegs-Sitzung am 21. Dezember 1945 im Oldenburger Kreistag sind und nach der Nazi-Diktatur die Demokratie wieder mit aufbauten. Ihre erste Aufgaben sei die Unterbringung der großen Zahl der Heimatvertrieben und Flüchtling aus den deutschen Ostgebieten gewesen. Eine schwierigere Lage und schlechtere Zustände als heute.

In den 70 Jahren habe die SPD über die Hälfte dieser Zeit über Bündnisse mit der FDP –in den letzten fünf Jahren mit den Grünen- als Mehrheitsgruppe federführend die erfolgreiche Kreispolitik entscheidend mit beeinflusst. Hinrichs nannte stellvertretend dafür einige Namen: Erwin Fritzsche, Manfred Beier, Albert Klusmann, Heiko Jünger, Heinz Heinsen, Hans-Christian Schack und Hermann Bokelmann.
Brammer machte deutlich: „ Es ist mit unser Verdienst, dass der Landkreis Oldenburg finanziell so gut aufgestellt ist, wie kaum ein anderer Landkreis in Niedersachsen. Die Behauptung unserer politischen Mitbewerber, die Sozis könnten nicht mir Geld umgehen, dürfte wohl Geschichte sein. Daher ist es unser Ziel, dass die Sozialdemokraten wieder stärkste Fraktion werden, zum Wohle des Landkreises Oldenburg.“

Beide erfahrenen Kommunalpolitiker warnten vor Zersplitterung des Kreistages in kleine Grüppchen.

Auch das Wahlprogramm wurde einstimmig beschlossen. Der Antrag von Werner Brakmann, Ganderkesee zur Kritik an der Windenergie: „Die Regierung möge wissenschaftlich überprüfen lassen, ob schwedische Studien zutreffen, dass der imitierte Infraschall Gesundheitsschäden verursacht“, wurde gleich an den SPD-Bezirk Weser-Ems gesandt.

Die Presse berichtet

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