Schulbau: SPD zieht rote Linien

 

Franz Duin

 

Angesichts der Kostensteigerungen für den Neubau des Gymnasiums Wildeshausen bekräftigt die SPD-Kreistagsfraktion, dass sie keinesfalls auf die geplante Mensa verzichten will. „Wir haben uns dafür gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern und anderen eingesetzt, um einen vernünftigen Ganztagsbetrieb zu ermöglichen."

 

"Deshalb werden wir uns gegen jede Überlegung sperren, auf eine Mensa aus wirtschaftlichen Gründen zu verzichten, wie es die Kreisverwaltung in ihrer Vorlage für den Schulausschuss am  16. Oktober in Erwägung zieht“, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Franz Duin (Wildeshausen) in einer Stellungnahme. Für die Sozialdemokraten im Kreistag hätten Investitionen in die Bildung absolute Vorfahrt.

Das Bauen werde insgesamt teurer, deshalb würden die Kosten nicht nur bei den Schulen steigen, ergänzte Fraktionskollege Axel Brammer (Kirchhatten). Unter dieser Entwicklung aber dürfe das geplante Schulbauprogramm nicht leiden. Das gelte für alle schulischen Bauplanungen, für die der Landkreis verantwortlich ist, beispielsweise auch für die Integrierte Gesamtschule des Landkreises in Wardenburg.

Die allgemein steigenden Baukosten müsse der Landkreis berücksichtigen, sagte Werner Brakmann (Ganderkesee). Er forderte eine Finanzplanung, die diesen Effekt einbeziehe, die aber nicht zu Lasten der schulischen Bauplanungen geht. Damit machen die Sozialdemokraten deutlich, welche Grenzen sie der Kreisverwaltung für die „notwendigen Schlussfolgerungen“ bei der Fortschreibung der Schulbaumaßnahmen setzen werden, die im Beschlussvorschlag für den Schulausschuss angesprochen sind. „Es kann in dieser wichtigen Frage keinen Blankoscheck für die Kreisverwaltung geben“, bekräftigt Franz Duin, „dafür sind Investitionen in  die Bildung zu wichtig“.

 
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