SPD besucht neue Ausgabestelle der Wildeshauser Tafel
„Herzlich Willkommen in unser neuen Ausgabestelle“, stolz empfing der frisch wiedergewählte Vorsitzende der Wildeshauser Tafel, Gerd Aring, die Teilnehmenden der zweiten SPD-Sommerradtour. Denn das neue Zuhause der Wildeshauser Tafel an der Immelmannstraße hat unter anderem folgende Vorzüge: Zwei Kühlräume, ebenerdiger Boden und ein größerer Aufenthaltsraum für die rund 70 aktiven Ehrenamtlichen.
Dabei war die Herrichtung der neuen Ausgabestelle keinesfalls einfach: „Wir haben hier als Team sehr viel Eigenarbeit investiert und hatten auch großes Glück mit großzügigen Wildeshauser Firmen“, informiert Aring die Sozialdemokraten über den Prozess des Umzugs. „Nun aber sei alles in bester Ordnung.“
Derzeit versorgen die Ehrenamtlichen der Wildeshauser Tafel rund 50–70 Haushalte in Wildeshausen. Bedürftige zahlen pro Erwachsenen drei und für jedes Kind einen Euro. „Für diesen Beitrag können wir die Familien mit Lebensmitteln in einem Warenwert von rund EUR 80 unterstützen“, skizziert Aring das Angebot der Wildeshauser Tafel.
„Welchen Hintergrund bzw. welche Nationalitäten bilden den Schwerpunkt der Bedürftigen in der Wildeshauser Tafel?“ wollte Martin Köppen, SPD-Kandidat für den Wildeshauser Stadtrat wissen.
„Wir nehmen wahr, dass viele Ukrainer nicht mehr zu uns kommen, weil sie in Arbeit gekommen sind“, stellt Aring dar und ergänzt: „Ansonsten haben wir ein sehr diverses Publikum, das unser Angebot in Anspruch nimmt.“
Lebensmittelspenden erhält die Wildeshauser Tafel aus Wildeshausen, Neerstedt, Kirchhatten und Ahlhorn: „Wir versuchen für möglichst viele Lebensmittel noch eine gute Verwendung zu finden“, fasst Aring die Bemühungen der Wildeshauser Tafel zusammen und lobt die Zusammenarbeit mit anderen Ausgabestellen für Bedürftige im Landkreis: „Wenn wir hier noch etwas übrig haben, versuchen wir es an andere Einrichtungen weiterzugeben.“
Der SPD-Landtagsabgeordnete Thore Güldner lobte die Arbeit der Ehrenamtlichen und wollte vor dem Hintergrund der Förderung durch das Land Niedersachsen mit rund 2,5 Mio. Euro genauer wissen, wie die Zusammenarbeit der Tafel Wildeshausen mit den Zentrallagern der Tafeln in Bremen und Niedersachsen funktioniert. „Das klappt sehr gut“, findet Aring und wünscht sich, dass die Förderung durch das Land aufrechterhalten wird: „Das ist sehr gut investiertes Geld.“
Die nächste öffentliche Radtour der SPD findet am 20. Juli statt. Ziel der Sozialdemokraten wird die Hospizhilfe Wildeshausen e.V. sein.
Treffpunkt ist der Wildeshauser Marktplatz um 18 Uhr.


Büttner