AFD Ver­bot jetzt prü­fen

Die Nie­der­säch­si­sche AfD wird vom Nie­der­säch­si­schen Ver­fas­sungs­schutz als „Beob­ach­tungs­ob­jekt von erheb­li­cher Bedeu­tung“ ein­ge­stuft. Die­se neue Bewer­tung folgt auf die Ent­schei­dung des Bun­des­am­tes für Ver­fas­sungs­schutz aus dem ver­gan­ge­nen Jahr, die AfD bun­des­weit als „gesi­chert rechts­extre­mis­ti­sche Bestre­bung“ zu klas­si­fi­zie­ren. Zusätz­lich wur­den vier wei­te­re Lan­des­ver­bän­de der AfD als gesi­chert rechts­extre­mis­tisch ein­ge­stuft, was die bun­des­wei­te Pro­ble­ma­tik ver­deut­licht.

Dar­über hin­aus ste­hen die AfD-Lan­des­ver­bän­de in Bre­men, Baden-Würt­tem­berg, Hes­sen und Bay­ern unter beson­de­rer Beob­ach­tung, da sie als rechts­extre­mis­ti­sche Ver­dachts­fäl­le gel­ten. Die­se Ent­wick­lun­gen zei­gen, dass die Bedro­hung durch rechts­extre­mis­ti­sche Strö­mun­gen inner­halb der Par­tei nicht auf ein­zel­ne Regio­nen begrenzt ist, son­dern deutsch­land­weit von Bedeu­tung ist.

Vor die­sem Hin­ter­grund ergibt sich für den Land­tag die Ver­ant­wor­tung, den lau­fen­den Prüf­pro­zess zur Ver­fas­sungs­wid­rig­keit der AfD zu unter­stüt­zen und die not­wen­di­gen Schrit­te ein­zu­lei­ten, um dem Schutz der demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung Rech­nung zu tra­gen.

Beobachtung der AFD durch den Verfassungsschutz

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