SPD Fraktion Großenkneten
Bericht zur Sitzung des Jugend- Ordnungs- und Sozialausschuss am 23.02.2026
Zu Beginn der Sitzung stellte der Verein Pro Peace die Situations- und Konfliktanalyse für den Ort Ahlhorn vor.
Pro Peace hat im letzten Jahr Gespräche mit „Ahlhorner AkteurInnen und BürgerInnen“ geführt. Die Erkenntnisse aus diesen Gesprächen sind uns in diesem Bericht vorgestellt.
Die erste Analyse zeigt auf, dass von Seiten öffentlicher Träger, (Landkreis, Gemeinde, Schulen und Kita) aber auch von den Vereinen vor Ort schon viel für die Integration gemacht wird.
Gleichwohl zeigt die erste Analyse, dass es aber noch viele „Baustellen“ gibt.
Größtes Manko aus dieser Analyse ist, dass Gefühl und Realität weit voneinander entfernt sind.
Diese erste Analyse wird nun genutzt um mit begonnenen Maßnahmen fortzufahren, aber auch um neu Dinge zu beginnen.
Die nächsten Punkte befassten sich mit der Ortsfeuerwehr Großenkneten.
Der Ortsbrandmeister sowie der stellvertretende Ortsbrandmeister haben aus unterschiedlichen
Gründen um die Entlassung aus dem Ehrenbeamtenverhältnis gebeten.
Für den Ortsbrandmeister hat die Ortsfeuerwehr bereits Ersatz gefunden, um die Besetzung des stv. Ortsbrandmeister sicherzustellen soll es demnächst eine Versammlung in der Ortsfeuerwehr geben. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den beiden „ausscheidenden“ Funktionsträgern für die geleistete Arbeit.
Da das Dorfgemeinschaftshaus Großenkneten in einem sehr renovierungsbedürftigen Zustand ist und eine Renovierung mehrere Millionen Euro kosten würde, wurde in der Sitzung beschlossen:
Das jetzige Dorfgemeinschaftshaus am Efeuweg wird „aufgegeben“.
Die Bücherei und der Gemeinschaftssaal ziehen in das Karkenhus um.
Das Jugendzentrum wird in das gemeindeeigene Gebäude an der Hageler Straße, in dem sich z.Zt. noch die Diakonie befindet, umziehen. Dieses Gebäude wird nun neu hergerichtet sowie technisch und energetisch auf den neusten Stand gebracht.
Für die Gestaltung der Außenanlage haben wir zusammen mit der CDU einen Antrag eingebracht:
Vor der weiteren Planung sollen die Jugendlichen nach ihren Wünschen für den Außenbereich
gefragt werden, so dass diese dann in die Planung mit einfließen können.
Der letzte Punkt der Tagesordnung befasste sich mit dem Nachbarschafts- und Bildungszentrum in Ahlhorn. Hier gab es einen Antrag von FDP und der Gruppe „Grüne KA und Lahrmann“, der darauf abzielte die Räumlichkeiten in der Zeppelinstraße 2 weiterhin anzumieten, um dort Praxisräume für mögliche Therapiepraxen vorzuhalten.
Nach unserer Ansicht kann und ist es nicht Aufgabe der Gemeinde mit Steuergeldern hier
Räumlichkeiten vorzuhalten.
Zumal seit Antragstellung im Februar 2024 bis heute noch keine Therapeuten gefunden wurden, die diese Räume nutzen würden. Dieses sah auch die Mehrheit des Ausschusses so.
Zugleich ist die Mehrheit des Ausschusses unserer Bitte gefolgt: Der „Arbeitskreis Gesundheit“ der sich bereits mit der hausärztlichen Versorgung in Ahlhorn befasst, soll sich auch mit der Suche nach Ergotherapeuten und Logopäden beschäftigen. Daher haben dann die Antragsteller ihren „unsinnigen“ Antrag zurückgezogen.

