SPD-Frak­ti­on for­dert neue ergeb­nis­of­fe­ne Prü­fung für Ganz­tags­mo­del­le an Grund­schu­len

SPD-Gemein­de­rats­frak­ti­on Döt­lin­gen setzt sich für eine umfas­sen­de und neue ergeb­nis­of­fe­ne Prü­fung alter­na­ti­ver Model­le zur Umset­zung des Rechts­an­spruchs auf ganz­tä­gi­ge Betreu­ung von Grund­schul­kin­dern ein. Ein ent­spre­chen­der Antrag wur­de jetzt in den Gemein­de­rat ein­ge­bracht.

Ziel ist es, neben den bis­lang dis­ku­tier­ten Vari­an­ten wei­te­re Lösungs­an­sät­ze zu unter­su­chen und eine fun­dier­te Ent­schei­dungs­grund­la­ge für die Zukunft der Bil­dungs­land­schaft in der Gemein­de zu schaf­fen. Dabei sol­len sowohl päd­ago­gi­sche Qua­li­tät als auch finan­zi­el­le Trag­fä­hig­keit im Mit­tel­punkt ste­hen.

Rats­mit­glied und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Tho­re Güld­ner: „Wir ste­hen vor einer der wich­tigs­ten bil­dungs­po­li­ti­schen Ent­schei­dun­gen für unse­re Gemein­de. Gera­de des­halb dür­fen wir uns nicht vor­schnell auf ein­zel­ne Model­le fest­le­gen, und soll­ten auch kei­ne vor­ei­li­gen Schließ­de­bat­ten eines Schul­stand­or­tes füh­ren. Wir müs­sen alle rea­lis­ti­schen Alter­na­ti­ven sorg­fäl­tig prü­fen.“

Im Fokus des Antrags ste­hen unter ande­rem neue Orga­ni­sa­ti­ons- und Stand­ort­mo­del­le, wirt­schaft­lich trag­fä­hi­ge Lösun­gen für die Mit­tags­ver­pfle­gung sowie die Fra­ge, ob ein zen­tra­ler Ganz­tags­stand­ort mit ergän­zen­den Ange­bo­ten eine sinn­vol­le Alter­na­ti­ve dar­stel­len kann und der ande­re Stand­ort bspw. wei­ter den Rechts­an­spruch über den Hort erfül­len kann. Auch die Aus­wir­kun­gen auf Schul­struk­tu­ren, Inves­ti­ti­ons­kos­ten und die tat­säch­li­chen Bedar­fe von Fami­li­en sol­len umfas­send ana­ly­siert wer­den. Bis­lang hat die SPD-Frak­ti­on den Ein­druck gewon­nen, als sei der Gemein­de­rat ins­ge­samt mit den bis­he­ri­gen auf dem Tisch lie­gen­den Lösungs­vor­schlä­gen nicht voll­um­fäng­lich zufrie­den.

Die SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Insa Huck erklärt: „Der Rechts­an­spruch auf Ganz­tags­be­treu­ung ist ein gro­ßer Fort­schritt für Fami­li­en. Für uns ist ent­schei­dend, dass wir in Döt­lin­gen eine Lösung fin­den, die päd­ago­gisch über­zeugt, wirt­schaft­lich trag­fä­hig ist und die gewach­se­nen Struk­tu­ren vor Ort berück­sich­tigt.“

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Bestand­teil des Antrags ist die früh­zei­ti­ge Ent­wick­lung eines trag­fä­hi­gen päd­ago­gi­schen Gesamt­kon­zepts – noch vor mög­li­chen bau­li­chen Inves­ti­tio­nen. Zudem spricht sich die SPD für eine brei­te Bür­ger­be­tei­li­gung aus: Nach Abschluss der Prü­fun­gen soll eine außer­or­dent­li­che Ein­woh­ner­ver­samm­lung statt­fin­den.

„Wir wol­len Trans­pa­renz schaf­fen und die Men­schen in unse­rer Gemein­de aktiv in die­sen Pro­zess ein­bin­den. Am Ende geht es schließ­lich um die bes­te Lösung für unse­re Kin­der und Fami­li­en“, so Güld­ner abschlie­ßend.

Unse­re Abge­ord­ne­ten

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