SPD AG 60plus Gan­der­ke­see dis­ku­tiert beim Stamm­tisch über die Zukunft der sozia­len Siche­rung

Ren­ten­re­form, sozia­le Gerech­tig­keit und die Ergeb­nis­se der Kom­mu­nal­wahl stan­den im Mit­tel­punkt des Stamm­ti­sches.

Am 20. Okto­ber 2026 war auf Ein­la­dung der SPD AG 60plus Tho­re Win­ter­mann, Vor­stand für Ver­band und Poli­tik beim AWO Bezirks­ver­band Weser-Ems e. V., zu Gast beim Stamm­tisch in der AWO-Begeg­nungs­stät­te in Gan­der­ke­see.

Bevor es zum eigent­li­chen The­ma des Nach­mit­tags ging, tausch­ten sich die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer zunächst über aktu­el­le poli­ti­sche Ent­wick­lun­gen aus. Dabei stan­den ins­be­son­de­re die Ergeb­nis­se der Kom­mu­nal­wahl in der Gemein­de Gan­der­ke­see und im Land­kreis Olden­burg im Mit­tel­punkt.

Die Wahl­er­geb­nis­se der SPD wur­den mit Ent­täu­schung auf­ge­nom­men. Gleich­zei­tig sorg­ten die Ergeb­nis­se ande­rer Par­tei­en für gro­ße Betrof­fen­heit und inten­si­ve Dis­kus­sio­nen über die zukünf­ti­ge poli­ti­sche Ent­wick­lung.

Im anschlie­ßen­den Refe­rat beleuch­te­te Tho­re Win­ter­mann aus­führ­lich die geschicht­li­chen Hin­ter­grün­de unse­res Sozi­al­ver­si­che­rungs­sys­tems. Dabei spann­te er einen Bogen von den gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lun­gen des 18. und 19. Jahr­hun­derts bis zu den heu­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen.

Deut­lich wur­de: Unse­re gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung ist weit mehr als eine Fra­ge der Finan­zie­rung. Sie steht für Ver­läss­lich­keit, sozia­le Sicher­heit und Gerech­tig­keit.

Mit gro­ßer Sor­ge ver­fol­gen die Mit­glie­der der AG 60plus die aktu­el­len ren­ten­po­li­ti­schen Dis­kus­sio­nen in Ber­lin. Die sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Grund­wer­te Frei­heit, Gerech­tig­keit und Soli­da­ri­tät ver­pflich­ten uns dazu, die Lebens­leis­tung der Men­schen anzu­er­ken­nen und fair zu behan­deln.

Wer ein lan­ges Arbeits­le­ben hin­ter sich hat, muss im Alter finan­zi­ell abge­si­chert sein und sei­nen Ruhe­stand ohne exis­ten­zi­el­le Sor­gen genie­ßen kön­nen.

Aus Sicht der Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer braucht es des­halb eine nach­hal­ti­ge und gerech­te Reform der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung. Ein wich­ti­ger Ansatz ist dabei die Ein­füh­rung einer Erwerbs­tä­ti­gen­ver­si­che­rung, in die alle Erwerbs­tä­ti­gen ein­zah­len.

In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on wur­den auch kri­ti­sche Fra­gen gestellt: Wohin will die SPD? Wel­che Zie­le ver­folgt die Bun­des­re­gie­rung? Fehlt es an poli­ti­schem Wil­len oder an kla­ren Zukunfts­vi­sio­nen?

Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer wün­schen sich end­lich Klar­heit und ver­läss­li­che Ant­wor­ten auf die­se wich­ti­gen gesell­schaft­li­chen Fra­gen, die uns alle betref­fen.

Der Stamm­tisch war geprägt von einem offe­nen und inten­si­ven Mei­nungs­aus­tausch. Er hin­ter­ließ vie­le Denk­an­stö­ße und mach­te deut­lich, wie groß der Gesprächs­be­darf bei die­sen The­men ist.

Zum Abschluss kün­dig­te die Vor­sit­zen­de der AG 60plus an, dass als nächs­tes Tref­fen ein gemein­sa­mer Früh­schop­pen geplant ist. In locke­rer Atmo­sphä­re soll dann aus­rei­chend Gele­gen­heit bestehen, mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men und sich über aktu­el­le The­men aus­zu­tau­schen.

Unse­re Abge­ord­ne­ten

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