Zukunft der Katenkampschule sichern
SPD-Kreistagsfraktion besucht Tagesbildungsstätte
„Wir müssen die Zukunft der Katenkamp-Schule sichern und werden deshalb das geplante Kooperationsmodell mit der Förderschule Vielstedter Straße in Hude unterstützen“. Diese Zusage gab Thore Güldner, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Oldenburg, Tina Cappelmann, Thomas Heyen und Katja Döling von der Lebenshilfe, die Träger der Tagesbildungsstätte ist. 55 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die Einrichtung, deren Zukunft unklar ist. Denn rechtlich gilt die Katenkamp-Schule eben nicht als Schule. Sie wird über die Eingliederungshilfe und damit durch den Landkreis Oldenburg finanziert, was laut mehreren Urteilen nicht mehr zulässig ist. Schulische Lesitungen dürfen nicht aus diesem Topf bezahlt werden. Sollte es keine neue Lösung geben, müsste die Schule mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ im Sommer 2027 schließen, machten die Vertreter der Lebenshilfe gegenüber den Sozialdemokraten deutlich.
Das Land sieht verschiedene Möglichkeiten für die Zukunft der Tagesbildungsstätten, beispielsweise die Umwandlung in Förderschulen in freier Trägerschaft. Das aber ist für die Lebenshilfe aus verschiedenen Gründen keine Option. Deshalb gibt es die Idee einer Kooperation mit der Förderschule an der Vielstedter Straße in Hude, zu deren Außenstelle die Einrichtung in Ganderkesee werden könnte. Auch diesen Lösungsweg sieht das Land explizit vor. Nicht nur Landrat Christian Pundt nennt das ein „gutes Modell“, auch Thore Güldner möchte die „wichtige Arbeit, die hier geleistet wird“ fortführen. „Deshalb müssen wir diese Idee zum Gelingen bringen, schon im Interesse der Kinder und auch der Beschäftigten, die sonst vor einer ungewissen Zukunft stünden“, sagte der Fraktionsvorsitzende zum Abschluss des Besuchs, der mit einem Rundgang durch die Schule endete.



